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Was ist der
Unterschied zwischen PV-Modul und Kollektor?
Der Begriff
Kollektor ist generell nicht falsch, wird aber meistens für die
thermischen Sonnenkollektoren zur Wassererwärmung verwendet, um
schon eine sprachliche Trennung der beiden unterschiedlichen
Techniken zur Ausnutzung der Sonnenenergie herzustellen.
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Wieviel wird meine
Anlage im Jahr bringen?
Die Antwort auf
diese Frage hängt natürlich stark von einigen Rahmenbedingungen
ab. Ausrichtung der Anlage (Süden?), Neigung der Anlage, (welche
Neigung hat das Dach), Einstrahlungswerte am Standort und nicht
zuletzt das Wetter. Als grobe Planungshilfe kann folgender Wert
angenommen werden: 800-900 kWh pro Jahr je kWp installierte
Leistung.
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Soll der
photovoltaisch erzeugte Strom erst selbst verbraucht werden?
Ja, sofern die
gesetzliche Regelung eingehalten werden kann. (Siehe §33 Abs2
EEG). Sie
erhalten 22,76 Cent bei
Anmeldung 2010 pro selbstgenutzte Kilowattstunde. Hinzu
kommt die Ersparnis des "nicht eingekauften Stromes" im selben
Zeitraum, der im Durchschnitt bei 17,5 Cent/kWh beträgt. Addiert
man Vergütung mit Ersparnis erhält man 40,26 Cent/kWh. Die
Einspeisevergütung ins öffentliche Netz beträgt hingegen 39,14
bzw. ab 1.Juli 2010 noch 32,88 Cent/kWh.
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Was bedeutet
Kilowatt peak (kWp) oder Watt peak (Wp)?
"peak" bedeutet
übersetzt Spitze. In der Photovoltaik wird diese Bezeichnung
verwendet, um die Nennleistung unter Standard-Testbedingungen (STC)
zu bezeichnen. Diese Standard-Testbedingungen sind wie folgt
festgelegt: 1000 W Einstrahlungs-Leistung auf einen m²,
Zelltemperatur 25°C und AM (Air mass) 1,5, das heißt: der
Sonnenstrahl durchdringt auf seinem Weg das 1,5-fache der
Atmosphärendicke der Erde. Unter realen Bedingungen sind diese
Bedingungen selten. Deswegen weicht die tatsächliche Leistung der
Module oft von den Nennwerten ab.
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Ist mein Dach für eine
solche Anlage geeignet?
Ihr Dach ist dann geeignet, wenn
die folgenden Kriterien erfüllt sind?
- Ausrichtung einer freien Fläche auf dem Dach Richtung Süden
(ideal), Süd-Ost bis Süd-West (gut) oder Ost bis West (mit
Verlusten)
- möglichst keinen oder wenig
Schattenwurf durch Schornsteine, Antennen, Nachbarhäuser,
Bäume usw.
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Was ist mit
Verschmutzung der Module?
Bei einem
Neigungswinkel der Solarstromanlage >20° aus der Horizontalen
regnen die Module selbständig sauber. Man spricht vom
Selbstreinigungseffekt der Module. Wenn viele Bäume in der Nähe
stehen und sich Blätter auf den Modulen sammeln, sollten diese
möglichst schnell entfernt werden. Schon die Verschattung
einzelner Zellen eines Moduls kann zu erheblichen Ertragsverlusten
führen.
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Kann
Hagelschlag die Module zerstören?
Generell sind
die Module sehr gut gegen Hagelschlag geschützt. Das verwendete
Spezialglas ist gehärtet und das Modul wird zu Testzwecken mit
Eiskugeln beschossen. Diese Tests nach IEC-Norm werden
durchgeführt mit Eiskugeln von 12,5 mm bis zu 75 mm Durchmesser.
Die Auftreffgeschwindigkeit beträgt im Maximum 140 km/h. Die
Wahrscheinlichkeit, dass Module durch Hagelschlag zerstört werden,
ist relativ gering.
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Lohnt es
sich, die Module der Sonne nachzuführen?
Mit der
Nachführung der Solaranlage gemäß dem Sonnenstand können
Mehrerträge bis zu 30% erzielt werden. Allerdings sind die
baulichen und statischen Aufwendungen für eine Nachführung oft so
groß, dass der finanzielle Nutzen =0 ist. Eine Nachführung für
aufdachmontierte Anlagen ist nicht zu empfehlen.
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Brauche ich
eine Baugenehmigung?
Für
Solarstromanlagen, die parallel zu Dachfläche oder auf Flachdächer
aufgeständert werden, ist keine Baugenehmigung erforderlich.
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Was kostet
die Anlage?
Für
Standardanlagen kann von einem Preis zwischen 3.100 und 3.400 €
ausgegangen werden. Sonderlösungen oder größere Anlagen sollten
Sie sich einzeln kalkulieren lassen.
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Können Sie
mir bei der Beantragung der Fördermittel behilflich sein?
Weitere Informationen unter:
Investitionskredite
Die Formulare
zum Download finden Sie unter diesen Links:
www.solarserver.de
www.kfw.de
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Muss die
Anlage gewartet werden?
Solarstromanlagen benötigen generell keine oder nur sehr wenig
Wartung. Es existieren keine rotierenden Teile, Lager oder
sonstige wartungsintensive Bauteile. Es empfiehlt sich, durch
regelmäßige Kontrolle des Einspeisezählers oder Bilanzierung mit
Computer/Datenlogger die Ertragswerte auf Plausibilität zu prüfen,
um eventuelle Ausfälle der Anlage schnellstmöglich zu erkennen.
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Kann ein
Blitzschlag die Anlage zerstören?
Ja. Ein
direkter Blitzeinschlag wird die Anlage zerstören. Die
Wahrscheinlichkeit eines direkten Blitztreffers wird allerdings
auch durch eine Solaranlage nicht erhöht. Wahrscheinlicher ist,
dass die Solaranlage durch einen Blitzschlag in der Nähe eine
Überspannung induziert bekommt. Diese Überspannungen können die
Anlagen zerstören. Deshalb werden in SolarWorld Bausätzen
Überspannungsableiter integriert im Wechselrichter geliefert.
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Wie lange
hält die Anlage?
Die Solarmodule
haben eine Leistungsgarantie von 25 Jahren. Wechselrichter haben
eine 5-jährige Werksgarantie, diese Garantie kann optional
verlängert werden bis zu 20 Jahren. Generell kann von einer
Anlagenlebensdauer von 30-40 Jahren ausgegangen werden. |
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Was wird mit dem erzeugten Strom nach Ablauf des
Einspeisevertrages?
Die
Möglichkeiten nach 20 Jahren sind nicht vorhersagbar. Zur Zeit
werden Wechselrichter entwickelt, welche eigenständig prüfen,
was an Leistung im Haus benötigt wird und wie viel zur Verfügung
steht. Bei Bedarf schaltet der Wechselrichter automatisch
externen Strom zu. Auch der Akkumulatorenmarkt entwickelt sich
stetig. In Verbindung hoch entwickelter Akkus mit selbst
regelnden Wechselrichter könnte die Anlage im Inselbetrieb
leistungsstark arbeiten. Natürlich erst nach Ablauf des
Einspeisevertrages.
Da jedoch die
Stromausfälle sich häufen und in Zukunft leider mit einer
Verschlechterung der konstanten Energieversorgung zu rechnen
ist, laut Versorger, kann das SMA Sunny Boy Backup-System eine
gleich bleibende Stromversorgung realisieren. Dieses System
erkennt den Stromausfall und schaltet innerhalb von 30
Millisekunden den externen Zugang ab. Zeitgleich wird die
Leistung der Photovoltaik-Anlage bzw. der dazugehörigen
Batterien ins Hausnetz gespeist. Während eines Stromausfalls
muss der Wechselrichter abschalten, d.h. auch die Einseisung
fällt weg. Die Erweiterung des Backup-Systems ist bei
Stromausfall also die beste Alternative zur Nutzung ihrer
erzeugten Energie. |
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Kann ich den erzeugten Strom speichern? Lohnt
sich das?
Die Speichermedien, kurz Akku, für elektrische
Energie sind leider noch nicht auf dem Stand das sich eine
finanziell und technisch lukrative Speichermöglichkeit ergibt.
Daran wird jedoch mit Hochdruck gearbeitet!Die angebotenen
Systeme sind lediglich als Überbrückung für Stromausfälle
geeignet beziehungsweise kurzzeitige autarke Energieversorgung.
Die Photovoltaik Branche konzentriert sich in ihren Produkten
stark auf die Eigenstromnutzung,
deren Möglichkeiten und Steuerbarkeiten.
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Müssen bei Eigenstromnutzung Stromkreise mit
leistungsstarken Geräten um geklemmt werden?
Nein. Die Zähler, ob analog oder digital, zählen
grundsätzlich nur die gesamte Energie, die bei Kauf ins und bei
Verkauf aus dem Haus fließt. Es spielt also keine Rolle auf
welcher Phase (eine von drei Spannungsführenden Leitungen) die
Photovoltaikanlage einspeist und auf welcher die Endgeräte
liegen.
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